Grauer Star: Noch mehr Sicherheit bei der Katarakt-Operation durch AquaLase
Mehr als eine halbe Million Katarakt-Operationen werden in Deutschland jährlich durchgeführt. Die Operation gegen den Grauen Star gehört zu den häufigsten operativen Eingriffen. Bislang wurde die getrübte Linse mittels Ultraschall zerkleinert und abgesaugt, nun gibt es eine noch schonendere Methode: AquaLase.
Wird die Augenlinse im Alter trüb, muss sie entfernt und ersetzt werden. Diese Katarakt-Operation wurde bislang immer durch die sogenannte Phako-Emulsifikation durchgeführt. Die getrübte Linse wird dabei mittels Ultraschall zerkleinert und entfernt. Eine sehr präzise Methode, bei der aber eine große Menge an mechanischer und thermischer Energie freigesetzt wird. Durch diese Energie wird der Linsenkern in seiner Struktur verändert und anschließend abgesaugt. Durch die hohe Energie, die aufgebracht werden muss, kann das umliegende gesunde Kapselgewebe unter Umständen geschädigt werden.
Schonendere Katarakt-Operation
Durch diesen Nachteil ist die neuere AquaLase-Behandlungsmethode entstanden. Hierbei wird eine viel geringere Energie aufgebracht. Die getrübte Linse wird ebenfalls zerkleinert, allerdings nicht wie bisher durch Ultraschall, sondern durch einen leicht erwärmten Wasserstrahl. Die Linse wird anschließend auch durch einen sogenannten Tip abgesaugt, dieser ist aber im Gegensatz zur Ultraschallmethode nicht pulsierend. Es entsteht dadurch keine Reibungswärme in der Kapsel.
Die AquaLase ist noch schonender als die Phako-Emulsifikation. Patienten können nach einer Katarakt-Operation noch schneller wieder besser sehen. Die AquaLase-Behandlung wird bei AUGENTIS in Magdeburg in der Praxisklinik Sudenburg durchgeführt. Für weitere Informationen steht Dr. Bernhard Febrer Bowen gern zur Verfügung.
