Feinstaub kann trockene Augen verursachen

Berlin, 12. February 2010

Dass Umwelteinflüsse wie UV-Licht, Autoabgase, Ozon und auch Zigarettenrauch trockene Augen verursachen können ist bereits erwiesen. An der Universitäts-Augenklinik der Medizinischen Universität Graz haben Wissenschaftler nun auch herausgefunden, dass Feinstaub ebenfalls zu trockenen Augen führen kann.

Bislang wurde nur vermutet, dass sich Feinstaub neben anderen Umwelteinflüssen wie UV-Licht, Ozon, Autoabgasen und Zigarettenrauch auf den Tränenfilm des Auges auswirkt. In der Augenklinik der Universität Graz haben Wissenschaftler nun den Verdaht bestätigt: Feinstaub verändert die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe der Tränenflüssigkeit und kann zu trockenen Augen führen.

Vor allem betroffen sind Menschen, die nicht nur einer höheren Feinstaubbelastung sondern auch einer höheren Konzentration an UV-Strahlen ausgesetzt sind. Diese Kombination verändert die Eiweißstoffe der Tränen. Diese Veränderung führt wiederum dazu, dass die benetzende Funktion des Tränenfilms nicht mehr erfüllt wird und trockene Stellen am Auge auftreten.

Über die Langzeitfolgen könne man nach Aussagen der Universität noch keine Angaben machen, diese seien noch unbekannt. Ein wichtiger Schutz sei aber eine Sonnenbrille mit gutem UV-Licht-Filter.

Informationen zum Schutz gegen trockene Augen, zu den Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie bei AUGENTIS unter dem Stichwort trockene Augen.

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