Müde Augen im Büro: Office-Eye-Syndrom
Das ständige konzentrierte Arbeiten vor dem Bildschirm kombiniert mit trockener Büroluft ist schädlich für die Augen und führt zu einer der häufigsten Augenerkrankungen in den vergangenen zwei Jahrzehnten: dem Office-Eye-Syndrom (dt: Büro-Augen-Syndrom). Die Bildschirmarbeit hat zur Folge, dass sich der Lidschlag der Augen verringert – statt etwa 25 Lidschlägen pro Minute sind es bei konzentrierter Bildschirmarbeit nur noch etwa sieben bis zehn Schläge. Das Öffnen und Schließen des Liddeckels sorgt aber dafür, dass das Auge mit ausreichend Tränenflüssigkeit versorgt wird und nicht austrocknet. Verringern sich die Lidschläge zu stark über einen längeren Zeitraum, verdunstet und reißt der Tränenfilm und die Augen werden nicht ausreichend befeuchtet. Die Folgen: trockene Augen und ein Fremdkörpergefühl im Auge (vergleichbar mit einem Sandkorn).
Doch soweit muss es nicht kommen. Mit wenig Aufwand können Sie Ihre Augen vor dem Austrocknen bewahren:
- Lüften Sie regelmäßig, damit die Luft im Büro nicht zu trocken wird.
- Gönnen Sie Ihren Augen ab und zu eine kleine Pause, indem Sie in die Ferne blicken statt auf den Bildschirm zu starren.
- Blinzeln Sie ab und zu absichtlich häufiger, um den Tränenfilm zu erhalten.
Sollten Sie bereits erste Anzeichen für trockene Augen haben, wäre es ratsam einen Augenarzt aufzusuchen. Je früher das Problem erkannt wird, desto besser kann den Betroffenen geholfen werden.
