Diabetes ist die häufigste Erblindungsursache – AUGENTIS bietet spezielle Sprechstunde
In den Industriestaaten ist Diabetes mellitus die häufigste Erblindungsursache bei den 25- bis 60-Jährigen. Durch die Stoffwechselkrankheit können Veränderungen auf der Netzhaut des Auges auftreten. Dazu gehören vor allem Gefäßveränderungen wie Ausbuchtungen oder Wucherungen, die von der Netzhaut auf den Glaskörper des Auges übertragen werden können. Folgen dieser diabetischen Retinopathie, wie die Netzhautveränderung in Fachkreisen heißt, können Minderungen der Sehschärfe und eine Einschränkung des Gesichtsfeldes sein. In einigen Fällen führt sie auch zur völligen Erblindung.
Etwa 90 Prozent der Diabetiker weisen nach 20 Jahren Krankheit Veränderungen in der Netzhaut auf. Typ I Diabetiker sind häufiger betroffen als Typ II Diabetiker. Ob es zu Netzhautveränderungen kommt und wie schwerwiegend diese sind, ist von mehreren Faktoren im Krankheitsverlauf abhängig. Die Dauer der Stoffwechselkrankheit spielt eine Rolle, ebenso die Regelmäßigkeit der Blutzuckerspiegelmessung. Des Weiteren können diabetische Nierenschädigungen und Bluthochdruck die Retinopathie begünstigen.
Damit es nicht zu einer Minderung der Sehkraft oder gar zu einer Erblindung kommt, ist es für Betroffene wichtig, die Netzhaut regelmäßig überprüfen zu lassen. AUGENTIS bietet Diabetikern spezielle Sprechstunden an und erstellt einen genauen Befund zum Zustand und möglichen therapeutischen Maßnahmen.
