Richtige Hygiene vermeidet Augenlidentzündungen

Berlin, 30. July 2009

Die Augenlidentzündung (Blepharitis) ist eine der häufigsten Erkrankungen am Auge. Um diese zu vermeiden,  müssen die Augenlider ausreichend  gepflegt werden. AUGENTIS verrät, warum vor allem Frauen ihre Augenlider pflegen müssen, wie eine gute Lidpflege aussieht und was passieren kann, wenn diese nicht eingehalten wird.

Make-up, Kajal, Mascara und bunte Lidschatten fehlen im Kosmetikschrank keiner Frau. Doch was für die tägliche Schönheit der Frauen sorgt, kann auch schnell ins Gegenteil umkehren. Nämlich dann, wenn die Schminkreste nicht ordentlich beseitigt werden. Das gilt für die Augenpartie noch mehr als für den Rest des Körpers. “Wenn die Augen nicht richtig abgeschminkt werden, kann das zu einer Verstopfung der Meibömschen Drüsen führen”, erklärt Dr. Bernhard Febrer, medizinischer Leiter von AUGENTIS. Sind die Ausführungsgänge verstopft, bildet sich Sekretstau und es kommt zu Entzündungen.

Die Blepharitis ist die häufigste Form der Lidentzündung. Die Augen sind verklebt, der Lidrand ist geschwollen und gerötet, er juckt oder brennt. Die Blepharitis entsteht durch eine Entzündung der Meibömschen Drüsen oder durch eine Entzündung des Lidwinkels. Die Symptome sind ähnlich wie die des trockenen Auges.

Eine gute Lidhygiene besteht darin, die Augenlider gründlich zu reinigen. “Ein Zellstoff, getränkt mit warmen Wasser und Baby-Shampoo reicht um die Augen zu reinigen”, erklärt Dr. Bernhard Febrer. Gleiches hilft auch, wenn die Lider bereits entzündet sind. Heilt die Blepharitis nicht von selbst, sollten Betroffene einen Arzt zu Rate ziehen. Die Entzündung muss dann ärztlich behandelt werden. Während dieser Zeit  sind Kontaktlinsen und Augenkosmetik zu meiden.

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